34 Prozent wählten NICHT


Bei der gestrigen Wahl wählten 34 Prozent die Nationalistische Internationale christlich-humanistische Tangente (NICHT) und machten sie so zur stimmenstärksten Partei.

Die NICHT-Wähler unter Utis Kainer sind im Aufschwung.

Die NICHT-Wähler unter Utis Kainer sind im Aufschwung.

„Auch wenn wir vom ORF und den meisten anderen Medien komplett ignoriert wurden, sind wir ganz klar Erster geworden. Mit einem Plus von 12, 9 Prozent!“, sagte NICHT- Parteichef Utis Kainer bei der nicht ganz so rauschenden Wahlparty bei ihm zuhause in Wien. Die meisten NICHT- Wähler blieben ja daheim.

Die Partei fuhr das bisher beste Ergebnis in der Zweiten Republik ein und stellt jetzt den Kanzleranspruch. „Wir werden mit allen Mitbewerbern verhandeln“, sagte Parteichef Kainer.

„Da wir nationalistisch sind, können wir uns gut vorstellen mit der FPÖ zu koalieren. Aber weil wir ja auch eine Internationale sind geht’s auch mit SPÖ sicher problemlos. Christlich-humanistische Werte hat ja angeblich auch die ÖVP, also warum nicht mit denen?“

Interessant die Wahlmotive, warum Wähler NICHT ankreuzten. Nicht etwa der Spitzenkandidat oder das Wahlprogramm waren ausschlaggebend, sondern Motive wie Faulheit oder das Desinteresse an anderen Parteien.

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