Anschlag auf Strolz: Speed ins Red Bull gemischt


Der Parteichef der Neos, Matthias Strolz, drehte durch. SPÖ, ÖVP und Grüne werden verdächtigt Speed in sein Red Bull gemischt zu haben.

Es passierte bei einer Rede vor Parteimitgliedern der Neos in Wien, bei der Matthias Strolz seine Kollegen auf den EU-Wahlkampf einstimmen wollte. „Er drehte total auf“, erzählt ein Parteimitglied, das nicht genannt werden möchte. „Er hat rumgebrüllt, von ‚Europa lieben’ und ‚jedem Kind die Flügel heben’, also eigentlich wie immer.“

Zuerst dachten die Gäste auch, es ist Matthias Strolz wie man ihn kennt. Dann eskalierte es. Strolz zerriss sein Hemd, trampelte auf der Bühne herum, und schrie unentwegt ‚Geh ma’s an, Geh ma’s an!’ Dann wollte er von der Bühne in die Menge springen, berichten Augenzeugen.

Bei einer Tagung der Neos passierte es. Strolz drehte durch.

Bei einer Tagung der Neos passierte es. Strolz drehte durch.

Strolz "Anders als sonst"

„Da dachten wir, etwas könnte anders sein als sonst“, sagte ein Neos- Parteimitglied zu Der Satyr.

Matthias Strolz wurde daraufhin von mehreren Kollegen festgehalten, auf eine Yoga- Matte gelegt und zur Beruhigung in die Lotus-Stellung gebracht.

In der Red Bull-Dose von Strolz wurden Rückstände der aufputschenden Droge Speed gefunden. Neos- Mitglieder bezweifeln, dass ihr Parteichef das selbst hineingetan hat: „Diese Zeiten sind vorbei.“

Anschlag der Konkurrenz?

Vielmehr wird dahinter ein Anschlag konkurrierender Parteien vermutet. Vor allem Grüne, ÖVP und SPÖ stehen unter Verdacht. „Wir behandeln sie fair und was machen die?! Mischen Speed ins Red Bull. Die Grünen haben sicher Kontakte zu Drogenhändlern. Die sind alle nur neidisch auf unsere pinke Energie!“ sagt Angelika Mlinar, EU-Spitzenkandidatin der Neos.

ÖVP-Chef Michael Sprindelegger weist die Anschuldigungen entschieden zurück und kontert: "Die NEOS und wir sind gar nicht so verschieden, außer vielleicht beim Alter. Wenn man so jung ist, bringt einem Speed vielleicht noch was. Wir von der ÖVP sind vom Politleben aber schon so abgestumpft, dass keine Droge der Welt uns noch putschen könnte."

Auch Wiens Bürgermeister Michael Häupl wurde zum Vorfall befragt. Er wies ebenfalls jeden Zusammenhang mit der SPÖ von sich: „Von Speed weiß ich nix. Ich kenn mich nur mit Spritzwein aus.“

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