Faymann aus ÖBB-Zug geworfen


Die SPÖ denkt schon über mögliche Nachfolger für Werner Faymann nach. Einem davon spricht Nationalratspräsidentin Doris Bures jetzt die politische Kompetenz ab ... mit schwerwiegenden Folgen für ihren Chef.   Allein und weinend steht Werner Faymann auf einem Feld irgendwo in Niederösterreich. Was mag ihm durch den Kopf gehen? Vielleicht, dass er in der Pressestunde am Sonntag lieber nicht über Christian Kern, den ÖBB-Chef, hätte lästern sollen. Dieser wird als möglicher Nachfolger Faymanns genannt, hat laut Nationalratspräsidentin Doris Bures aber nicht das Zeug für einen Politiker. Faymann stellt sich in der letzten Pressestunde vor Weihnachten hinter seine treue Parteikollegin ... mit schwerwiegenden Konsequenzen.
Der ausgesetzte Werner Faymann auf einem Feld in Niederösterreich. (Bild: Wikimedia / Werner Faymann, Lars Steffens; Photoshop)

Der ausgesetzte Werner Faymann auf einem Feld in Niederösterreich. (Bild: Wikimedia / Werner Faymann, Lars Steffens; Photoshop)

  Faymann ausgesetzt Am Montagmorgen will der SPÖ-Chef für Weihnachten aufs Land fahren und Verwandte besuchen. Dafür nimmt der umweltbewusste Kanzler natürlich die Staatsbahn. „Als der Schaffner mir die Karte zwicken wollte und mich erkannte, sagte er, er müsse kurz telefonieren“, so Faymann heute zum Satyr. „Zwei Minuten später hielt der Zug abrupt an und bevor ich reagieren konnte, lag ich schon auf einem Feld irgendwo in Niederösterreich.“   Kanzler in Todesangst Faymann durchlebt ein stundenlanges Martyrium. „Niederösterreich ist Pröll-Land! Kein Sozialdemokrat hat sich je hierher gewagt und ist lebend wieder herausgekommen“, erinnert sich Faymann voller Angst. „Für einen Roten wartet hier der schwarze Tod hinter jeder Ecke!“ Erst nach Stunden findet ein Arbeiterkammer-Funktionär auf Durchreise den panischen Kanzler und bringt ihn mit dem Auto zurück nach Wien.   „Keine Vergeltung“ sagt Christian Kern Faymanns Rauswurf sei niemals ein Akt der Vergeltung gewesen, sagt ÖBB-Chef Christian Kern heute. Faymann habe keine Karte gehabt, der Schaffner hätte im rechtlichen Rahmen gehandelt. „Wenn der Kanzler nicht mit unserem Service zufrieden ist, kann er ja Westbahn fahren“, so der etwas beleidigte Kern.

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