Lugner will Hypo-Bad Bank kaufen


Der Bauunternehmer, Kaufhausbesitzer und mehrfache Monogamist Richard Lugner schafft es mal wieder in die Schlagzeilen. Lugner will die Bad Bank Heta und ihre Milliarden an Schulden übernehmen. Das haut alle von den Sitzen, nicht zuletzt Finanzminister Hans-Jörg Schelling. „Ich habe nur einen verschwommenen, grauen Schleier an mir vorbeizischen sehen“, erzählt ein Zeuge der heute Früh zufällig am Finanzministerium in der Wiener Johannesgasse vorbeiging. „Erst als ich mir ein paar graue Barthaare in mein Gesicht geflogen sind, dachte ich: Das könnte doch der Schelling gewesen sein.“ Weitere Zeugen sahen Schelling die Burggasse Richtung Gürtel hinaufsprinten. „Der ist gelaufen wie ein Rennpferd, hat Fußgänger links und rechts beiseite geworfen“, erzählt ein schockierter Pensionist. „Keine Ahnung was den geritten hat!“
Richard Lugner freut sich zusammen mit Ex-Frau Mausi über seinen gelungenen Aprilscherz.

Richard Lugner freut sich zusammen mit Ex-Frau Mausi über seinen gelungenen Aprilscherz. (Foto: Wolfgang H. Wögerer/Wikimedia)

Um 7:00 kam der Anruf Grund für Schellings Eile war ein Anruf von Richard „Mörtel“ Lugner. Er habe Schelling angeboten die Hypo-Bad Bank Heta zu kaufen, erzählt ein Mitarbeiter aus dem Finanzministerium. „Als Schelling das hörte, setzte er in 30 Sekunden einen Kaufvertrag auf und rannte wie von Sinnen aus dem Raum“, so der Beamte.
Finanzminister Schelling zeigt Lugner seine Fähigkeiten als Baumeister.

Finanzminister Schelling zeigt Lugner seine Fähigkeiten als Baumeister.

Drama in der Lugner City Als Schelling in Mörtels Büro in der Lugner City ankam, erwartete ihn jedoch eine böse Überraschung. Vor dutzenden Fernsehkameras empfing ihn der Baumeister mit den Worten: „April, April!“ Lugner habe den schockierten Schelling umarmt und danach eine Pressekonferenz gegeben. Dabei verkündete er die Scheidung von seiner jetzigen Frau Spatzi. „Sorry Jörgi, deine Bank nehm ich nicht“, so Mörtel mit einem Lachen. „Aber vielleicht gibst ma deine Tochter zur Frau, die kostet weniger!“ Lugner vermisst Der Finanzminister scheint die Enttäuschung rasch verkraftet zu haben. „Schelling hat Lugner zu seinem gelungenen Aprilscherz gratuliert und ihn auf seinen Landsitz in Niederösterreich eingeladen“, erzählt ein Journalist der Tageszeitung „Österreich“. Er habe Lugner ein Fass seines besten Amontillado zeigen wollen. „Seitdem haben wir den Lugner nicht mehr gesehen. Eigentlich wollte er uns heute noch ein Interview geben. Jetzt müss ma’s halt wieder erfinden!“ Auf Nachfrage des Satyr sagte Schelling heute nur: „Wie Lugner bin auch ich ein Baumeister. Ich mauerte ihn ein … Äääh ich meine ich zeigte ihm den Wein. Lugner schläft jetzt seinen Rausch aus. In pace requiescat!“  

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