SPÖ-Parteitag: Faymann verlässt weinend den Saal


Heute wollte Werner Faymann als SPÖ-Parteichef wiedergewählt werden. Das passierte auch, nur das Ergebnis blieb mit 66,6 Prozent weit unter den Erwartungen. Faymann erlitt einen Nervenzusammenbruch.

 

66,6 Prozent. Stille. Kein Laut war zu hören nachdem das Wahlergebnis für den SPÖ-Chef bekannt wurde. Nach einigen Momenten hörten die Delegierten jedoch ein leises Schluchzen auf der Bühne. Der soeben wiedergewählte Parteichef trat ans Rednerpult und rief mit tränenerstickter Stimme: „So ist das also. Wenn ihr mich nicht mehr wollt, dann geht doch zum Django! Der bekommt 99 Prozent von seinen Delegierten.“ Darauf verließ Faymann weinend den Saal.

Wo ist die Liebe? Werner Faymann am SPÖ-Parteitag. (Foto: Flickr/SPÖ Presse und Kommunikation)

Wo ist die Liebe? Werner Faymann am SPÖ-Parteitag. (Foto: Flickr/SPÖ Presse und Kommunikation)

 

Faymann stundenlang verschwunden

Der Schock war den Delegierten kaum entwichen, da rief Sozialminister Rudolf Hundstorfer von der Bühne: „Da schaut’s was ihr angerichtet habt! Könnt ihr nicht einmal tun, was man euch sagt?!“ Auch die Delegierten waren sichtlich überrascht vom schlechten Ergebnis ihres Parteichefs: „66,6 Prozent. So wenig?! Da muss es schon mit dem Teufel zugehen! Der arme Werner“, sagte ein konsternierter Delegierter dem Satyr. Faymann war unterdessen stundenlang verschwunden.

 

Häupl bringt ihn zurück

Erst nach Stunden kam Faymann in den Armen des Wiener Bürgermeisters zurück zum Parteitag. Der SPÖ-Chef war offenbar sofort nach der Wahl ins Wiener Rathaus gefahren und hatte sich bei Häupl versteckt. „Er hat sich halt wie immer bei mir ausgeweint. Ich hab ihm einen starken Spritzwein gegeben und dann ging’s wieder“, so Häupl zum Satyr. Nach Faymanns Rückkehr ordnete Häupl eine sofortige Neuwahl an. Diesmal gewann Faymann mit 100 Prozent der Stimmen. „Ich danke euch“, sagte der sichtlich glückliche Faymann zu den Delegierten. „So bin ich auch zu meinem Jus-Abschluss gekommen!“

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