Weder Rosa noch Türkis: Wiener Linien beschließen neue „Farbe“ für U5 1


Aufgrund der großen Aufregung während des Onlinevotings, entschieden sich die Wiener Linien bei der Farbe der neuen U5 für einen Kompromiss.  

Es sollte ein friedliches Vorzeigeprojekt für Bürgerbeteiligung sein: das Onlinevoting für die Farbe der neuen U-Bahnlinie 5. Letztlich endete alles im Chaos, denn der Streit um die Farbe eskalierte. „Wir hätten nie gedacht, dass dieses Thema so emotionalisiert. Auf Facebook rufen die Vertreter der zurückliegenden Rosa-Fraktion bereits zum Aufstand. Wir befürchten lokale Unruhen!“ so ein sichtlich schockierter Sprecher der Wiener Linien. Zuletzt ergriffen sogar die gewaltbereiten Hooligans der beiden Wiener Fußballklubs Partei: Rapid war für Türkis, Austria für Rosa.

Wiens neuer U-Bahnplan. Die U5 ist durchsichtig eingezeichnet.

Wiens neuer U-Bahnplan. Die U5 ist durchsichtig eingezeichnet.

Um einen Gewaltausbruch zu verhindern, entschieden sich die Wiener Linien jetzt für einen Kompromiss. Die neue „Farbe“ der U5 soll durchsichtig sein. „Wir dachten uns, so stoßen wir sicher niemanden vor den Kopf,“ sagen die Wiener Linien.

In einer aktuellen Umfrage des Satyr zeigten die meisten Bürger Unverständnis für die Entscheidung. „Sieht man dann überhaupt noch die Stationen?“ fragt eine verwirrte Passantin. „Wo kumm ma denn do hin, heast?!“ schrie ein älterer Herr. Man arbeite an diesem Problem, so die Wiener Linien heute in einer kurzen Stellungnahme.


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